Die Gerichtsdolmetscher -

                            Ohne Vereidigung geht nichts..

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"Ein Gerichtsdolmetscher ist ein Dolmetscher, der durch ein Gericht herangezogen wird.

 

Die Heranziehung eines Dolmetschers ist erforderlich, wenn eine Partei oder ein sonstiger Verfahrensbeteiligter der Gerichtssprache nicht mächtig ist. Der Einsatz eines Dolmetschers sichert das Recht des sprachunkundigen Ausländers auf rechtliches Gehör."

 

 Jeder Dolmetscher, der durch ein Gericht herangezogen wird, ist zwingend zu vereidigen.

 

Nur in der freiwilligen Gerichtsbarkeit kann auf die Beeidigung eines Dolmetschers durch die Verfahrensbeteiligten verzichtet werden. Ein Dolmetscher ist zu beeiden, dass er treu und gewissenhaft übertragen werde.

 

Als einziger Verfahrensbeteiligter hat er einen zwingenden Voreid zu leisten. Der Eid ist vor jeder Hauptverhandlung zu leisten. Das Gleiche gilt für das Ermittlungsverfahren. Dagegen ist eine Vereidigung bei Verwaltungsbehörden oder bei der Polizei nicht vorgesehen.

Damit der Richter dem Dolmetscher nicht vor jeder Verhandlung einen Voreid abnehmen muss, haben die Bundesländer ein Verwaltungsverfahren eingeführt, in welchem Dolmetscher allgemein für eine unbestimmte Anzahl von Verfahren beeidigt werden. Bei derart öffentlich bestellten und beeidigten Dolmetscher genügt vor Gericht oder im Ermittlungsverfahren die Berufung auf den geleisteten Eid.

 

Außerdem ermöglicht die öffentliche Bestellung im Rahmen eines solchen Verwaltungsverfahrens eine Vorabprüfung der Eignung und Befähigung des Dolmetschers. Allgemein beeidigte Dolmetscher werden in besonderen, von Justizbehörden geführten Verzeichnissen geführt, auf die Gerichte und Behörden zurückgreifen können. Ein so bestellter Dolmetscher führt eine nach Landesrecht festgelegt Bezeichnung (z. B. „öffentlich bestellter und vereidigter Dolmetscher)."

 

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Gebärden-sprach-

dolmetscher

 

Gebärdensprachdolmetscher
Gebärdensprachdolmetscher

 

 

In Deutschland ist spä-testens seit 2002 mit Inkrafttretendes Behin-dertengleich-stellungs-gesetzes (BGG) der An-spruch gehörloser Men-schen auf Gebärden-sprachdolmetscher (ins-besondere bei Behörden, Polizei und Gericht, aber

auch am Arbeitsplatz) und andere Kommuni-kationshilfen (wie z. B. Schriftdolmetscher) gesetzlich geregelt

 

 

Auswahl

In der Regel greifen Gerichte auf selbständige Dolmetscher oder Dolmetscherbüros zurück. In Ausnahmefällen können auch eigene Bedienstete, etwa ein Urkundsbeamter der Geschäftsstelle, verwendet werden."

 

 

 

 

 

 

 

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Quelle: Gerichtsdolmetscher - https://de.wikipedia.org
 Quelle: Gebärdensprache - https://de.wikipedia.orgQuelle:Datei:Sign language interpreter.jpg - https://de.wikipedia.org
  alle zuletzt aufgerufen: 11.3.2015