Das Amtsgericht in den

 1960er bis 1990er Jahren

 

 

 

 

Das Amtsgericht der 1960er bis hinüber zu den  1980ern  erfuhr hinsichtlich des inneren und  äußeren Erscheinungsbildes kaum bedeutsamen Veränderungen.

 

Erwähnenswert ist hier jedoch die Inbetriebnahme einer sozial-therapeutischen Modellanstalt für die  rückfallgefährdete Gesetzesbrecher im Amtsgerichtsgefängnis am 29. April 1971.

 

Sie war ausgelegt für 33 Personen. Diese Einrichtung wurde am 30. Juni 1996 geschlossen.

 

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Die Hauskantine wurde erstmals 1962 eröffnet und konnte bis heute - mit kurzen Unterbrechungen - in Betrieb gehalten werden.

 

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Der 1959 gegründete TTC (Tischtennisclub) Amtsgericht und der Fußballverein FC Amtsgericht schlossen sich Ende der 1970er Jahre zusammen. Der Verein zählte nun 60 Mitglieder. In diesem Verein formierte sich später eine Gruppe Schießsportbegeisterter, die auf dem Speicher des Gerichts einen Schießstand errichteten. Der Verein wurde am 16.03.1979 in das Vereinsregister eingetragen und nannte sich ab diesem Tag „Justiz-Sport-Club 1959 e.V.“

 

 

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01.04.1963:

Das Amtsgericht Düren wurde Ausbildungsgericht im

Oberlandesgerichtsbezirk Köln

 

 

 

Erster Ausbilder war seit 01.04.1963 Josef Urbach. Ihm folgte 01.08.1970  Hermann-Josef Rick. Angelika Surma, die bereits mit Käthe May das Amt kommissarisch innehatte, übernahm offiziell im November 1981 die Ausbildung.

 

 

 

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       Am 21.11.1970 wurde Dr. Ewald Alertz verabschiedet.

 

 

 

 

 

 

 

          

  Ihm folgte am 14.06.1971 Dr. Robert Kirchesch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Am 15. Juli 1977 wurde Erich Crump Leiter des Amtsgerichts.

 

 

 

      

 

 

 

 

Im Oktober 1985 wurde in der Kantine des Amtsgerichts Düren der neue Freizeit-Fußballclub  „FC Amtsgericht Düren“ ins Leben gerufen, der bis zur seiner Auflösung im Jahre 2000 viel Zuspruch im Kollegenkreis erhielt. Hierzu zählten nicht nur die direkten Angehörigen des Amtsgerichts, sondern auch viele Anwälte, Anwalts- und Notargehilfen oder sonstige, die mit der Justiz beruflich in Verbindung standen. Viele Pokale und Erinnerungsfotos sind heute noch zu besichtigen.

     

 

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Am 01.03.1986 wurde das Arbeitsgericht Aachen mit Gerichtstag Düren wieder aufgenommen. Ein Arbeitsgericht wurde 1927 zum ersten Mal in Düren in der Jesuitengasse 11 eingerichtet, wurde aber während der NS-Regierung stark beschnitten - und war in Düren später ganz verschwunden. Der heutige „Gerichtstag in Düren“  ist zuständig für Klagen aus Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich,Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier, Nideggen, Nörvenich, Titzund Vettweiß.

 

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Aus Platzmangel richtete man am 01. März 1986 in der nahe gelegenen Holzstraße eine Nebenstelle des Amtsgerichts Düren ein. Hier zogen u.a. das Registergericht und das Ausbildungszentrum ein.

Das Mietobjekt konnte nach Fertigstellung der Sanierung im Hauptgebäude im Juni 2006 wieder verlassen werden.

 

 

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Anlässlich des 40jährigen Bestehens des Landes Nordrhein-Westfalen fand im Amtsgericht Düren und im Amtsgerichtsgefängnis an der August-Klotz-Straße 12-14 am 27.09.1986ein „Tag der offenen Tür“ statt. In der JVA Düren wurden u.a. die Werkstücke „Ton und Holz“ der Gefangenen ausgestellt und Referate zum Thema „Sozialtherapie“ gehalten. Im Amtsgericht hatten u.a. Verkehrswacht, Weißer Ring und Polizei einen Infostand aufgebaut. Im Gebäude konnte man u.a. an verschiedenen Verhandlungen teilnehmen oder einen Kurzfilm über die Grundsteinlegung im Jahre 1938 sehen. Rechtsanwalt Otto Gerber und Oberamtsrichter a.D. Fritz Schneiders gaben hierzu weitere Auskunft.

 

 

  

 

 

 


Amtsgerichtsgefängnis

 

Kantine 1963

 

 

Justizsportclub

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l. Josef Urbach, H.- Josef Rick und Angelika Surma

 

 

v.l. Dr. Allertz, Landgerichtspräsident Kurt Speck

 

v.l. Kurt Speck, Landgerichtspräsident, Dr. Robert Kirchesch

 

v.l. Erich Crump, Dr. Robert Kirchesch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Richter am Arbeitsgericht Aachen, Georg Wiese.

 

 

 

Holzstraße in Düren